Der Garten als Handlungsraum in Goethes Romanen

15.00

von Marieluise Labrie
ISBN 978-3-959780-84-1

112 Seiten | Leinen

Lieferzeit: 2-5 Werktage

Artikelnummer: 101 Kategorien: , Schlagwörter: ,

Beschreibung

Der Garten als Handlungsraum in Goethes Romanen

von Marieluise Labrie

112 Seiten Leinen | ISBN: 978-3-959780-84-1 | 6 Abbildungen 

Stefan Grosche (Hrsg.) | Jahresgabe 2017 

Inhalt
 Vorwort
I. Einführung
II. „Die Leiden des jungen Werther“
III. „Werther“ und „Tasso“
IV. „Wilhelm Meisters Lehrjahre“
V. „Wilhelm Meisters Wanderjahre“
VI. „Die Wahlverwandtschaften“
VII.  Abbildungen

VIII. Literat

Anmerkungen des Herausgebers:

Als „die friedliche Zeit […], wo ein tiefer Friede den Menschen Mittel und Muße gab, mit ihrer Umgebung zu spielen“ , hat Goethe in einem späten Tagebucheintrag vom 14. Januar 1831 die Epoche der natürlichen Gartenkunst bezeichnet, und bereits im „Werther“ erscheint die Idee eines Gartens, für den „nicht ein wissenschaftlicher Gärtner, sondern ein fühlendes Herz den Plan gezeichnet, das seiner selbst hier genießen wollte“ (HA Bd. VI, S. 8). In den Literaturwissenschaften ist natürlich nicht übersehen worden, dass insbesondere in Goethes „Wahlverwandtschaften“ das Gartenmotiv als Handlungsrahmen sowie als „Symbol des Zeitgeistes“ eine bedeutende Rolle spielt (Niedermeier 1992). Die Gartenkunst hat Goethe lebenslang interessiert, sowohl aus ästhetischer wie auch aus praktischer Sicht. Marieluise Labries konzentrierte Studie geht allerdings über diese offensichtlichen Bezüge hinaus: Untersucht wird die literarische Funktion und Bedeutung des Handlungsschauplatzes Garten in den Romanen Goethes (und vergleichend im „Tasso“). Hervorgegangen ist diese Studie aus einer literaturwissenschaftlichen Magisterarbeit von 1985, aus der die Autorin im vergangenen Jahr in der Goethe-Gesellschaft Kassel überzeugend vorgetragen hat. In der Konkretisierung der Idee, diese schöne Magisterarbeit auch nach über 30 Jahren zu publizieren, wurde rasch deutlich, dass seitdem wenig substantiell Neues zu dieser Fragestellung veröffentlicht worden ist. In der grundlegenden Überarbeitung der Studie hat Marieluise Labrie die neuere Literatur gesichtet und einbezogen, wo dies notwendig erschien. Die Goethe-Gesellschaft Kassel ist erfreut, diese sorgsam verfasste und trotz ihres wissenschaftlichen Charakters ausgesprochen gut lesbare Untersuchung zu den großen Romanen Goethes nun publizieren zu dürfen.
Stefan Grosche
Menü