Pingel und Pogo
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Klappentext:
Eine „untergegangene Welt“: So nannten überlebende Jüdinnen und Juden nicht selten das Deutschland, das sie ver-trieben hatte. Und sie waren im Zweifel, ob ihre Nachfahrenüberhaupt in der Lage sein würden, Schilderungen dieserWelt zu verstehen. Dabei sind aber gerade von ihnen hinterlassene Zeugnisse fürein solches Verständnis notwendig. Sie sind zwar subjektiv,zeigen jedoch Menschen nicht nur als Objekte des Willens an-derer, als Opfer, sondern auch als Subjekte ihrer eigenen Ge-schichte. Anliegen dieses Buches ist es, Menschen zu Wort kommen zulassen, die einmal im Vorderen Westen lebten: darunter Pro-minente, aber auch Unbekannte, an die inzwischen mitunterzumindest Stolpersteine erinnern. Zum 200. Geburtstag von Sigmund Aschrott, dem jüdischen„Gründer“ des Vorderen Westens, sollen ihre Selbstzeugnissedie Kenntnis der jüdischen Geschichte der Stadt – und darü-ber hinaus – vertiefen und um einge Aspekte bereichern.
Der Herausgeber ist Mitglied der Kommission für dieGeschichte der Juden in Hessen.
Vom Verlag über den Inhalt:
Der Band Eine untergegangene Welt versammelt Selbstzeugnisse jüdischer Bewohnerinnen und Bewohner aus Kassels Vorderem Westen und macht ihre Lebenswege erstmals im Zusammenhang eines Stadtquartiers sichtbar. Briefe, Erinnerungen und autobiografische Texte dokumentieren Erfahrungen zwischen gesellschaftlicher Integration im Kaiserreich und in der Weimarer Republik sowie Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung seit 1933.
Die Beiträge lassen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden: Jugend- und Bildungserfahrungen, Begegnungen mit nationalsozialistischen Behörden, Versuche der Selbsthilfe etwa im Jüdischen Kulturbund, Fluchtentscheidungen, Abschiedsbriefe sowie Zeugnisse aus der Zeit der Shoah. Damit wird jüdisches Leben nicht nur als Objekt von Verfolgung dargestellt, sondern als Teil der Stadtgesellschaft mit eigenen Handlungsspielräumen und Erinnerungen.
Ein Anhang widmet sich der Rolle Sigmund Aschrotts für die Entwicklung des Vorderen Westens, erinnert an jüdische Bewohnerinnen und Bewohner im Umfeld des Kaiserplatzes im Jahr 1933 und dokumentiert Stolpersteine im Stadtteil.
Der Band erscheint anlässlich des 200. Geburtstags Sigmund Aschrotts im Jahr 2026 und leistet einen Beitrag zur lokalen Erinnerungskultur sowie zur Geschichte jüdischen Lebens in Kassel.
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